Öffentlich-rechtliche Werbeunterbrechung. Normalerweise bleiben Spielfilme da aussen vor. Nun will das ZDFLara Croft - die Wiege des Lebens mit einem Werbeblock unterbrechen. Da dies nach 20:00 Uhr den privaten Kollegen vorbehalten ist, beginnt das abgefilmte Videospiel schon um 19:25 Uhr. Filmfan und ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke will das allerdings nicht weiter einreissen lassen. Seine Vermarkterkollegen sind da sicher andrer Meinung.
Achtung, hierbei handelt es sich nicht um einen Kiefer Sutherland-Krimi für Bildungsbürger. Sondern um ein globales TV-Spektakel zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Los geht's am 27. Januar 2006 um 8.00 Uhr. Koproduktionspartner sind beispielsweise ZDF und ARTE, das Wiener
Mozartjahr 2006, ORF (Österreich), CCTV (China), NHK (Japan) und RTSI
(Schweiz). Hinzu kommen allein in Europa 25 Länder, die sich via EBU an
24hours Mozart beteiligen.
Wir wollen eine neue Sendeplattform neben Premiere in Deutschland aufziehen. Aus dem Monopol soll ein Duopol werden, sagt Arena-Chef Bernard de Roos. Und das, wo in Frankreich eben die beiden Sat-Pay-Plattformen fusionieren sollen. Weil, wie schon das Beispiel Großbritannien zeigte (Sky war auch mal zwei), mehrere konkurrierende Plattformen in den zersplitterten Euro-Märkten nicht so recht tragfähig sind. Soll also wohl eher heissen: wenn wir Premiere im Kabel behalten wollen, dann nur zu andren Konditionen.
Auch Thomas Gottschalk, die grosse alte Dame des ZDF (oder das Sams unter den Abendunterhaltern), muss sich irgendwann zur Ruhe setzen (in Florida, dem Altersheim der USA, hat er sich ja schon häuslich niedergelassen). Macht nix. Mit MC Winkel (sprich: Uinkäll) steht schon sein selbstproklamierter Nachfolger bereit ...
Eine echte Fleißarbeit von DWDL: die besten Schmidt-Sprüche der Saison 2005. Gut 87 Stück, von Wir im Ersten haben reagiert. Morgen um 12 Uhr 15 sehen Sie hier im `ARD-Buffet´, wie man aus einem Premiere-Decoder ein süßes Vogelhäuschen bastelt über Siemens hat seine Handy-Sparte an Taiwan verschenkt. Das ist ein
schöner neuer Trend. Heute war eine Delegation aus Indien hier. Die hat sich das Ruhrgebiet angeschaut bis Wir sind das Daimler-Chrysler der deutschen Fernsehunterhaltung. Es ist
so ganz passabel, aber wir müssen im Grunde seit Beginn des Jahres 1,3 Millionen Witze zurückrufen. Danke, Harry (und fahr schon mal den Wagen vor).
Er kostet so viel wie ein Kleinwagen, zuzüglich 75 Euronen per Monat für Software-Updates: Wakamaru, der knuddelige Haushaltsroboter von Mitsubishi, ist in Japan nun auch für Otto Normaltokyoter erhältlich. Sogar seinen eigenen Blog produziert er schon. Oder dann doch wohl eher die PR-Abteilung von Mitsubishi ..
Nachdem das deutsche Fussballfanleben künftiglich ein wenig komplizierter werden wird (anstatt ganz einfach Premiere zu abonnieren, entweder DSL-Streaming mit T-minus-Online oder nach Köln zu ish umziehen oder darauf hoffen, dass dann doch irgendjemand irgendwie die BuLi in den heimischen Fernseher packt ...)
Aber wenn alle Stricke reissen, dann bleiben immer noch die chinesischen Peer2Peer-Netzwerke. Bisher musste man allerdings Mandarin lesen können, um sein Football-Match am PC finden zu können. Bei FreeFootball.org gibt's deswegen die Programmdaten nun auch in Übersetzung:
13:00 GMT Chelski - Fulham
Star Sport (PPlive, Ppstream tvkoo (maybe))
Shandong Sport (PPlive)
Was unsereins zwar spanisch vorkommen mag, aber der Zielgruppe wohl durchaus verständlich sein mag.
... andre Strippen. Der britische Pay-Marktführer Sky bietet seinen Kunden inzwischen seine Inhalte nicht mehr nur über Satellit und (teilweise auch) Kabel an. Mit skybybroadband packt Abonennten der TV-Pakete ausgewählte Filme und Sportereignisse auf den PC. OK, die Sportereignisse sind dann doch nur gut 1.000 Cips mit Highlights. Aber das Filmangebot kann sich sehen lassen. Eine Demo gibt es hier.
Die Megaband als Megavideo zum 200 MB-Megadownload.
Ein Geschenk von AOL? Zumindest geht der Link in diese Richtung. Na denn: Frohe Weihnachten, allerseits.
The first must have movie for the Video iPod??, sagt PSFK.
Gerade eben durften sich ish/iesy noch über den Zuschlag für die Bundesliga freuen (der doch das Pay-TV Geschäft beförden soll). Und schon gibt's einen kleinen Schlag ins Kontor. Denn für DVD-Verleiher DiViDi ist ish/iesys neues Pay-Angebot tividi ein wenig zu nah an der eigenen Marke dran.
Und prompt hat das Landgericht München I eine einstweilige Verfügung gegen Ish erlassen. Da passt das Krokodilmarketingbild der tividis ja ganz gut dazu ...
Istnichtwahr. Ab Anfang Januar 2006 (also praktisch übermorgen) wird es auch RTL Television, VOX, RTL 2, Super RTL und n-tv im digitalen Kabel geben. Ohne Smartcard geht aber nichts: die Programme werden grundverschlüsselt sein (zum Signalschutz - soso). Weitere digitale (Pay-)Angebote der Senderfamilie sollen folgen. Möglich macht's ein Vertrag der RTLer mit Kabel Deutschland. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kölner nun etwas zügiger zur Sache kommen. Denn neben Kabel Deutschland warten noch ein paar hundert weitere Netzbetreiber auf die Unterschrift von RTL, von Zwergnetzbetreibern mit eigener Kopfstelle und einer Handvoll Haushalten dran bis hin zu Branchenriesen wie Unity (ish/iesy/TeleColumbus) und ewt.
Jetzt fehlt nur noch ProSiebenSat.1usw zum ganz dollen digitalen Kabelglück.
Das Handelsblatt
hat die beste Headline: Super-GAU für Premiere. Den Zuschlag der Deutschen Fußball Liga für die Pay-TV-Rechte erhält das Unternehmen Arena, eine 100-prozentige Tochter von Unity Media. Möglicher Partner von Unity Media ist der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland.
Kein Spass für die Kofler-Truppe: Auf Grund des Verlustes der Bundesliga-Rechte fiel die Premiere-Aktie ins Bodenlose, zwischenzeitlich belief sich der Verlust auf 800 Millionen Euro und rund 45 Prozent, rechnet uns SPON vor.
Was das bedeutet, bekommt man kurz und knapp auf Daniel Fienes Weblog vermittelt.
Naja, nicht ganz. Im Originalpatent (#6,973,669) liest sich das in der Überschrift folgendermassen: Pausing television programming in response to selection of hypertext link. Tatsächlich geht's um den On-Screen-Mix aus Fernsehen und Interaktion. Und immer wenn der geneigt Zuschauer auf ein Knöpfchen drückt, bleibt das Bild stehen (Im Original: The display of the time sequential signal is paused whenever a displayed hyperlink is selected.)
Klingt mindestens so enervierend wie Microsofts sprechblasende Büroklammer. Wer fernsieht und gleichzeitig chatten/surfen/tippen will, nutzt TV als Nebenbeimedium. Pausieren macht da wenig Sinn. Aber vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden ...
Mit der WM wird alles besser. Wir starten in einer Gruppe, die in etwa den Kabel 1-Dokudrama-Truppen in Helden der Kreisklasse entspricht. Das könnte machbar sein. Auch die Konsumenten konsumieren wieder: von Wallfahrten in die Allianz-Arena bis zu sündteuren HDTV-ready Fernsehern samt zugehöriger Settopboxen - alles wird gut. Und bei der ARD hofft man auf den teursten öffentlich-rechtlichen Werbespot aller Zeiten. Bis zu 320.400 Euro würde ein sogenannter Split-Screen-Spot von 30 Sekunden Länge in der Halbzeitpause des Viertelfinalspiels im Falle einer deutschen Teilnahme im ersten Programm kosten.
Teurer ging hierzulande bisher nur bei RTL. 418.300 Euro für 89 Sekunden während einem Formel 1-Rennen. US-Networks bekämen bei solchen Preisen das grosse Zittern. Schliesslich verkaufen die US-Kollegen alljährlich zum Superbowl die Spotslots zu mehreren Fantastillionen US-Dollars. Die eigens für die einmalige Ausstrahlung produzierten Megaclips haben dafür teilweise auch Kultcharakter. Wer nur zwei Dollar übrig hat, kann sich bei Ad Rag die Topspots seit 1969 angucken (und auch rausfinden, wer 1982 für den oben abgelichteten besten Polka Spot zuständig war).
Die Werbung zahlt uns das Fernsehen (zumindest den Teilbereich, den RTL, Sat.1 und Co beackern). Und insofern hat die nette New Yorker Comedy Marcus hates his Job durchaus weitreichendere Bedeutung. Denn die Scherzshow gibt's nicht im TV. Sondern nur per Download via Bittorrent, Gnutella oder Edonkey, direkt für iPods und Sonys PSP. Was jetzt noch nicht so aufregend wäre, wenn nicht The Coca-Cola Company mit ihrer Marke Sprite den ganzen Spass bezahlen würde.
Harald Schmidt ist unter die Schwarzhändler gegangen. Für 1.000 EUR hatte er an seiner Mittwochssendung zwei WM-Karten erstanden, um ein altes Versprechen einzulösen (Stichwort: Akademikerinnen, Kopfgeld für Babys). Ein Vorgang, den das WM-Organisationskomitee für bedenklich hält. Denn wer Karten kauft, muss schon selber hin gehen.
Mehr zum Thema gibt's beim Handelsblatt - wo sich passend zum finanziellen Aspekt der ganzen Sache auch an der WM Börse zocken lässt.
Sie sei zu alt und zu hässlich für die Serie, habe Lindenstrassen-Produzent Wendl behauptet. Nun verabschiedet sich die 90jährige Annemarie Wendl alias "Else Kling" aus der Lindenstrasse. Dazu kamen Schlaganfall, schwindende Kräfte, Wirbelbrüche und eine Lungenentzündung. Die letzte Else-Folge ist schon abgedreht. Wie der Abgang aussehen soll, werden wir zu gegebener Zeit erfahren.
Malcolm hat aufgepasst: Der erste Miami Vice Trailer ist da …, zu finden auf - ja, genau - miamivice.com.
Mr. T.s Kommentar: Hey, Burnett - Fahr doch schon mal den Wagen vor! Ja,Tubbs!
OoooH man! Man merkts. Die echten Fans können den Sommer 2006 gar nicht mehr abwarten ...
Die PR-Agentur FischerAppelt hat's herausgefunden: die Hälfte der Deutschen kennt HDTV noch gar nicht. Und drei Prozent glauben, sie wären schon entsprechend ausgestattet. Was gar nicht stimmen muss. Denn die Technology Liberation Front vermeldet folgendes aus den USA. Da steht zwar schon in 16 Prozent der Haushalte HDTV-Equipment. Doch die Hälfte der Zuschauer guckt nur ganz stinknormales Fernsehen damit. Von denen wiederum die Hälfte glaubt, alles hochauflösend zu sehen. Man muss eben nur ganz doll dran glauben ...
Filme aus dem Internet ziehen? Bisweilen verboten aber mit DSL kein Problem. Roman Messmer aus der Schweiz war jedoch lieber selber kreativ. Und hat auf seine Website Filme wie Spiderman, Harry Potter oder Matrix Reloaded gepackt. Allerdings in ganz besonderer Bearbeitung. Als stumme ASCII-Filme, sprich: mit Buchstaben als Pixel. Schwer vorzustellen? Am besten einfach ansehen ...
Pay-TV boomt. Echt wahr. Ganz besonders in einer ganz besondren Ausprägung: den Sammelausgaben von TV-Serien auf DVD. 2004 wurden 4,7 Millionen solcher Sammlerboxen in Deutschland verkauft. Das waren bereits mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. [...] Die erste Staffel rund um Büro-Chef-Monster "Stromberg" war im Fernsehen nicht sonderlich erfolgreich, schaffte es aber aus dem Stand in die DVD-Charts, weiss man beim Spiegel.
Seit 20 Jahren auf Sendung, und heute zum zum 1045. Mal im Programm: Die Lindenstrasse. Das kann doch nicht ewig so weitergehen? Aber fast: Der aktuelle Lindenstraße-Vertrag mit der ARD läuft bis zum Jahr 2008 (einschließlich Folge 1219), verrät die offizielle Heimseite.
Selber spielen? Viel zu anstrengend. Dafür gibt's doch chinesische Profi-Spieler, die die ersten Levels von Computerspiele für diejenigen meistern, die über mehr Geld als Zeit verfügen. Die New York Times schätzt, es gäbe rund 100.000 derartige Profigamer in China. Jetzt beginnen alerding die Spielehersteller dagegen anzugehen. Denn eBay-Verkäufe von 100 grams of World of Warcraft gold für $9.99 verstossen gegen die Lizenzbedingungen (denn wenn schon echtes Geld gezahlt wird, dann bitte an den Hersteller).
Wenn der Putzmann live on Air Guten Morgen sagt, Passanten Reporter zwiebeln und solide Sprecher im Papierfluten ertrinken: Willkommen beim tagesschau-Adventskalender. Den's auch als Podcast gibt.
Eine echt reife Leistung, dafür, dass Teilzeit-Mutter Sony im Computergeschäft (PlayStation! Vaio!) durchaus nicht unerfolgreich ist. Nach dem Reinfall mit dem Malware-Kopierschutz XPC muss SonyBMG schon wieder zu Kreuze kriechen. Diesmal sind knapp sechs Millionen CDs betroffen (zB Alicia Keys), die mit einem Kopierschutz von SunnComm ausgeliefert wurden. Entwarnung für Europa: die schlimmen Scheiben gab's wieder nur in USA und Kanada.
Wir haben festgestellt, dass wir in gewisser Weise im Software-Geschäft sind und sollten uns deshalb so verhalten, wie man das im Softwaregeschäft tut, zitiert SPON einen Unternehmenssprecher. Aha. Heisst das, dass ich ab sofort alle zwei Tage meinen DiscMan rebooten muss?
Die Herren Fatal1ty und Vo0 spielen gerne. Und zwar am Computer. Und zwar diese Art von Spielen, die der großkoalitionäre Gutmensch per se gerne verbieten möchte. Ist da nicht gefährlich? Aber nein: einträglich. Denn während brave Deutsche ans Verbieten denken, machen praktische Amerikaner eine Weltmeisterschaft daraus.
Bei den World Tour Grand Finals der Cyberathlete Professional League kloppten sich Fatal1ty und Vo0 um ein Preisgeld von 250.000 Dollar. Und im Gegensatz zu hehren Sportarten wie Damenboxen odr Skifliegen tragen die Kombattanten als einzige Blessuren rotgeränderte Augen und hin und wieder mal eine Sehnenscheidenentzündung davon.
Hiesige Athleten starten allerdings unter erschwerten Trainingsbedingungen. Beim Egoshooter Painkiller ist sogar die Demo indiziert.
Nein, es geht nicht etwa Peter Klöppel und Co. Die Kölner sind schliesslich Teil der international tätigen RTL Group. Und die wiederum ist auch an dem russischen TV-Sender Ren-TV beteiligt. Und da geht's grad heiss her. Faktisch sind eine Zensur sowie die totale Kontrolle eingeführt worden, sagt zB die Chefredakteurin - die mit einer Handvoll profilierter Kollegen die Kündigung eingereicht hat.
Die Deutsche Telekom bietet um Übertragungsrechte zur Bundesliga. Und nicht nur für Handy. Dem Ex-Monopolisten geht es um Internet- und TV-Rechte. Weniger schön für Premiere. Denn die Telekom habe großes Interesse daran, daß die Spiele auch im frei empfangbaren TV gezeigt werden (so ein Telekom Sprecher).
Siehe Die Welt - Telekom kämpft um die TV-Rechte für die Bundesliga
An alle Heimwerker, Hobbygärtner und Dekofans. Wer von den Renovierungsshows langsam die Nase voll hat, bekommt ab Herbst 2006 das volle Programm. Dann geht meinzuhause.tv an den Start. Die Website wird ab Sendestart auch eine Video-on-Demand-Bibliothek mit detaillierten
Bastleranleitungen bereithalten.
Wer's gestern abend verpasst hat: Harald Schmidt als Carolin Reiber und seine Ochtrup-Schneekugel. Zum angucken als Video. Jaja, wer den Schaden hat ... Zumal der Stadtspruch Wir haben den Dreh raus mit Schmidt eine ganz neue Anwendung finden kann.
Exportweltmeister Deutschland. Nach Volkswagen und Transrapid soll nun auch unser Fernsehen in China laufen. Vielleicht gibt es ja die Wok-WM auch bald in China, zieht Martina Richter, Direktorin der Cologne Conference, als Fazit des Cologne Conference Special in China.
An Woks herrscht dort bekanntermassen kein Mangel. An Zuschauern auch nicht: auf 370 Millionen Fernsehgeräte kommen 1,1 Milliarden Zuschauer.
So ganz neu ist der Trend nicht: Inspektor Dé li kè ermittelt (nicht nur) dorten schon seit Jahren mit grossem Erfolg. Genau, der: Stefan, fahl schon mal den Wagen vol ...
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