Herr Knoppersen weiss alles über Chuck Norris. Zumindest seit gestern, als er eine sehr aufschlussreiche Email bekam. Chuck Norris liest keine Bücher: Er starrt sie so lange an, bis sie ihm freiwillig sagen was er wissen will. Chuck Norris schläft mit Licht an. Nicht weil Chuck Angst vor der Dunkelheit hätte, sondern die Dunkelheit vor ihm. Chuck Norris geht manchmal Blut spenden. Nur nie sein eigenes. Aha.
Mit 15,5 Millionen verkauften Songs sei Apple am bisherigen Marktführer T-Online Musicload vorbeigezogen. Die hatten vergangene Woche noch die Marktführerschaft mit 15 Millionen verkauften Titeln beansprucht. Weltweit dominiert Apple den bezahlten Downloadmarkt mit einem Marktanteil von über 80%. Interessant wäre nun ein Vergleich in Sachen Marketingausgaben. Denn T-Online schaltet recht freizügig teure TV-Spots. Und was ist das Erfolgsgeheimnis von Apple?
Apple-Nutzer Kwasniewski spielt mit einer Siemens-DVB-T-Box. Ich wollte sie entdecken, die "gesamte Vielfalt des
Home-Entertainment". Die DVB-T Set-Top Box Siemens Gigaset M740 AV
sollte sie mir zeigen. Leider sind wir beide gescheitert.
Wer von den indischen Schmachtschinken auf RTL II nie genug bekommen kann, für den hat der Bollywoodblog (!) die praktischsten FansSeiten gefunden. Inklusive Streaming Videos, Downloads, Musikvideos ... Bollywood on Demand, Bollywood.tv und WahIndia sind seine Favoriten. Besonders letztere, da kostenlos (weil werbefinanziert) und auch Mac-tauglich.
Da hat jemand aber einen dreisten 3sat-Mitschnitt gefunden. Kasperl & der Habakuk sind zwar nur süddeutscheren und östereichischen Zuschauern ein Begriff. Aber der alpenrepublikanische Anschauungsunterricht ist wirklich schneeköniglich. Und über Rundfunkgebühren ja auch längst bezahlt.
Auch Raubkopiererinnen sind Verbrecherinnen, dichtet man bei der Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM). Inzwischen muss das Sprüchlein wohl um den Satz Auch raubkopierende Raubkopiererjäger sind Verbrecher ergänzt werden. Denn im Rahmen der letzten grossen Akion gegen die Betreiber von Klauinhalte-Servern geriet auch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ins Visier der Ermittler. Denn wie heise und Onlinekosten.de zu berichten wissen, sponserte die GVU wohl einen der beschlagnahmten Server.
Praktisch gleichzeitig geriet in den USA die Motion Picture Association of America (MPAA) ins Kreuzfeuer. Die Website betont: Manufacturing, selling, distributing or making copies of motion pictures without the consent of the copyright owners is illegal. Zuwiderhandlungen wird mit teilweise recht drastischen Klagen gegen jugendliche Dateitauscher entgetreten. Intern dagegen scheint man das nicht immer ganz so genau zu nehmen, wie Filmemacher Kriby Dick feststellen durfte.
... und alle gegen Premiere? Die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH, Käuferin der TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga, verhandelt angeblich mit RTL Group und Pro Sieben Sat.1 um die Freitags- und Sonntagsspiele. Die eigenen Pläne beschreibt Arena noch ein wenig wolkig: Wir möchten das einzigartige Erlebnis Bundesliga wieder in die
Haushalte der deutschen Fans zurückbringen und die Exklusivität
beenden. Wir wollen Bundesliga live Übertragungen für mehr Menschen in
Spitzenqualität zur Verfügung stellen. All das zu erschwinglichen
Preisen. Ob das mit den erschwinglichen Preisen auch für die potentiellen Geschäftspartner RTL und P7S1 gekten soll, wollen wir mal bezweifeln. Sollten aber diverse Spiele tatsächlich im Free-TV landen: umso besser. Denn so ganz geklärt ist noch nicht wirklich, wie, wo, wann und von wem die Samstagsspiele denn zu empfangen sein werden.
TV Tipps hat's bei Golem gefunden: Spanien senkt für Digital-TV-Abos die Mehrwertsteuer von 16 auf 7 Prozent. Karl Harner vom iTV-Ausstatter Alticast findet das gut. Die deutschen Förderungen flossen bislang in die Taschen der Großkonzerne, die Verbraucher hatten nichts davon. [...] Förderungen auf Konsumentenseite bieten enormes Potenzial zur Beschleunigung des Digitalisierungsprozesses und ermöglichen gleichzeitig allen Zuschauern in Deutschland den Zugang zu interaktiven Fernsehwelten mit verbesserter Bild- und Tonqualität",
Wenn der Musikverantwortliche von Yahoo! prognostiziert, dass die CD in zehn Jahren tot sei, dann verspricht er sich natürlich was davon. Aber wenn der EMI-Chef tatsächlich davon geredet haben soll, dass das Wachstum der digitalen Musik schneller sein werde als die Verluste im CD-Geschäft, dann ist das schon tragisch. Schliesslich verkauft die Musikindustrie seit über 20 Jahren, von wenigen Vinyl-Exoten mal abgesehen, nur digitale Tonträger ...
Die iPod-Familie bekommt Zuwachs. Wobei von Wachstum eigebtlich nicht die Rede sein sollte. Denn die Geschichte lehrt: je neuer, desto kleiner. Und hier ist das zugehörige, äussert inoffzielle Werbevideo - ganz unpassenderweise als Windows Video: ipod flea () - video
Sucht man auf Google Video nach google ads PBS, dann passiert gar nichts (und hätte man einen Treffer, dann dürften Europäer das Video momentan sowieso nicht sehen). Bei YouTube findet sich dagegen beiliegender TV Spot für Google Maps.
Der Krieg gegen den Terror geht weiter. Und die PISA-Krise fordert unschuldige Opfer. Besonders gefährdet scheinen Australier. Aber auch Franzosen und Italiener leben in einer gefährlichen Welt ...
Personal Video Rekorder sind die (manchmal) gelungene Mixtur aus Consumer Elektronik und Computer. Das hehre Ziel: Ohne Aufwand programmieren. Genauer: Videoaufnahmen aus dem TV Programmieren. Denn auch die trickreichsten Hacker und Code Jockeys verzweifeln, wenn sie ihren guten, alten VHS-Rekorder auf Dienstag, 22.15 Uhr, RTL einstellen wollen.
Hier hilft der PVR: schicke, selbsterklärende Interfaces. Nie wieder eine Folge Monk verpassen. Und dazu Live-TV pausieren und zeitversetzt sehen können. Was drin steckt in den Kistchen, ist schnell beschrieben: eine grosse Festplatte. Mindestens zwei Tuner. Ein schneller Prozessor.
Langweilig, meint man bei SnapStream. Und zeigt, was heute für Jedermann machbar ist. Ein wenig Geld, Zeit und Bastellaune vorausgesetzt. Der Godzilla PVR bringt es auf 11 Tuner, kann parallel vier HDTV und sieben Standard-TV-Programme aufzeichnen, packt ein TeraByte Festplattenspeicher ins Gehäuse. Und kostet alles in allem 4.284,90 Dollar für alle Einzelteile. Nicht gerechnet die persönliche Arbeitszeit und diie Stromkosten (die man wiederum mit den gesparten Heizkosten verrechnen kann: Godzillas Arbeitstemperatur liegt bei gemütlichen 77° Celsius).
Die meisten Google Videos gibt's nur für echte Amerikaner. Aber, Wunder der Technik: auch unsereiner kann nun Google Videos sehen - dank Google. Wie? Ganz einfach: man benutzt einen Proxy-Server in den USA, also eine Art elektronischer Briefkastenfirma vor Ort.
Das funktioniert hervorragend mit Googles eigenem Übersetzungsservice. Man lade den Übersetzer mit der URL http://www.google.com/translate?langpair=en|en&u= in den Browser, hänge eine Adresse aus dem Google Video wie diese hier (Schreck lass nach!) dran. Fertig.
Firefox-Nutzer haben's noch einfacher. Man bastelt sich ein neues Bookmark mit der Adresse http://www.google.com/translate?langpair=en|en&u=%s, gibt bei Schlüsselbergiffe beispielweise proxy ein. Will man nun ein Google Video sehen, so kopiert man sich die Webadresse des Videos, schreibt proxy in die Adressezeile, fügt die kopierte Adresse mit ein und das war's.
Noch einfacher wär's natürlich, wenn die Googleianer den Service einfach mal freischalten würden ...
Konvergenz ist, wenn die Computer- und die Fernsehwelt zusammenwachsen. Und die Computerwoche TV-Ankündigungen schreibt.
Die Comedy The IT Crowd nimmt sich der braven Gestalten an, die im Keller jedes grösseren Unternehmens dafür sorgen, dass der Vorstandsvorsitzende seine Emails ausdrucken lassen kann, der Marketingprofi seine Powerpoints geöffnet bekommt und der PR-Spezialist ausnahmsweise mal keine virenverseuchten Pressemeldungen verschickt. Ab 3. Februar bei Channel 4 in Großbritannien. Und damit hierzulande eigentlich nur für copyright-verachtende, dateitäuschelnde Computerschlauberger zu sehen. Abgesehen von der WORLD PREMIERE, die gibt's ab 27. Januar Online bei Channel 4.
Klein, aber fein: der Bildschirm von Apples iPod Video ist kleiner als manch Sondermarke der deutschen Post. Dafür aber auch beweglicher und mit Tönen verbunden. Seisdrum. Die Kurzfilmsite The Flux hat jedenfalls zum ersten iPod Video Festival aufgerufen. Eingeschickt werden darf bis zum 20. Februar, ab 1. März ist die Publikusmjury gefragt,
Seit 3 Tagen hat er's schwarz auf weiss (je nach Einstellung des Emailprograms): Sie erhalten in den nächsten Tagen eine schriftliche Bestätigung. Ich gehe davon aus, dass Ihr Anliegen damit zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen wurde. Was können wir tun um Sie umzustimmen? Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Aufmerksame Leser erinnern sich: Der Pottblogger kämpft seit geraumer Zeit um seine Premiere-Kündigung, und hat's dabei nicht leicht. Sollte er's nun wirklich geschafft haben? Per Papier fehlt ihm noch der entsprechende Beweis ...
... and the winner is: der 175 Kilo schwere Richard. Aus dem Käfig wird der deutsch-tschechische Gorilla trotzdem nicht entlassen. Als Hauptpreis erhält jedoch zwölf Melonen. Und beim Voting stellten die Macher des tschechischen Fernsehens (in Koop mit dem Prager Zoo) auch etwas andre Fragen. Zum Beispiel, welcher der Käfiginsassen denn dem Chef des Anrufers am ähnlichsten sehen würde. Ugh Ugh.
Bibelfeste Mitbürger kennen die Geschichte. Im Zuge allgemeiner Aufräumungsarbeiten wirft Jesus die Händler aus dem Tempel. So steht es in der Bibel. Bibel.tv geht es nun bei ish und iesy genau andersrum. Den mühsam errungenen Sendeplatz muss das Christenfernsehen (... neben Beten und Spenden gibt es noch eine ganze Menge mehr, was Sie für Bibel TV tun können ...) nun mit einem Shoppingkanal teilen. Tagsüber Seelenheil, ab 18:00 Konsumentenglück. So steht es in Digital Fernsehen.
... also: unsereins, dessen IP-Adresse nicht in den kontinentalen Grenzen der USA beheimatet ist. Denn einem Ratsschluss der Googlegötter zu Folge, dürfen sich Nicht-Amerikaner zwar für 99 Cent ein 32sekündiges Promovideo zum NY Marathon kaufen. Aber nicht die zahllosen usergenerierten Videos angucken. Was einem Brasilianer wohl so sehr gegen den Strich ging, dass er diesen cleveren Hack ins Netz stellte. Bezahlvideos klauen geht damit nicht. Aber die Gratisware gibt's damit auch für Nichtamerikaner zum Download, wahlweise in den Formaten DiVX/avi oder FlashVideo.
ElectroPlankton, das war Computerspielen mal ganz anders: Durch die Verwendung des Touchscreens und dem Mikrofon des Nintendo DS interagiert ihr mit insgesamt zehn verschiedenen Plankton-Wesen. Euer Ziel ist es dabei lediglich angenehme, rhythmische und melodische Klänge entstehen zu lassen (sofern ihr das denn wollt), wobei dies bei jedem Plankton auf eine andere Art zu machen ist und dabei auch völlig unterschiedliche Ergebnisse herauskommen, schreibt Oliver Sautner für Nintendo DS-Universe. Dahinter steckte damals der Medienkünstler Toshio Iwai. Zusammen mit Yamaha hat er sich nun ein neues Instrument ausgedacht: das TENORI-ON. Einfach Video oben ansehen. Auch wenn die technische Videoqualität durchaus mässig ist ...
Früher hiess das mal Jukebox in the Sky, und Sun-Chef Scott McNealy muss immer noch dran glauben. Dein iPod ist wie ein Anrufbeantworter. Es ist eine vergängliches Konzept. Es wird hart, noch eine Menge iPods zu verkaufen wenn in fünf Jahren jedes Handy in der Lage sein wird, die persönliche Musikbibliothek abzugreifen, wo man auch gerade ist.
Mit dem Handy geb ich ihm ja recht. Aber die persönliche Musikbibliothek wird im Handy sein, und nicht auf irgendeinem Server in einem digitalen Nirwana. Warum? Speicherplatz wird immer billiger. Auf eine Handfyestplatte passt dann mehr Musik, als man in den nächsten fünf Jahren am Stück hören kann. Und das immer und überall. Auch da, wo grad keine Datenwolke herumschwebt: im Flugzeug, in der U-Bahn, im Wald oder im ICE zwischen Leipzig und München.
Auch digitale Daten wollen verpackt sein. Ganz besonders, wenn sie auf silbrigen Plastikscheiben ausgeliefert werden sollen. Warum?
- Damit man sie besser verschenken kann. Zum Geburtstag Links zu Musikdownloads zu verschenken ist fast noch popeliger als ein Amazon-Geschenkgutschein (Sorry, hab den Geburtstag voll vergessen aber das war mir dann auch egal ...)
- Damit man sie besser ins Regal stellen kann. CDs und DVDs sind das Original zum Herzeigen. Und das Backup, falls die Platte überkocht. 367 unbeschriftete Selbstgebrannte sind weder repräsentativ noch praktisch.
Tragisch nur, dass die Standardverpackungen für die Silberlinge traditionell von der Wertigkeit gerade mal mit den Inhalten einer mässig sortierten Wertstofftonne mithalten können.
Das Jewelcase der CDs plagt seine Nutzer schon Jahren. Erst braucht man ein Chirurgenbesteck, um die Plastikhülle zu entfernen. Dann öffnet man das Case, und schon bricht das Scharnierchen ab. Die Kickout-Boxen sehen erstmal ganz pfiffig aus. Allerdings muss man beim raus- und reinnehmen immer die Discs begrabbeln.
DVDs dagegen verschwinden meist in den Amaray-Boxen.
Was ganz wörtlich zu nehmen ist. Denn die klumpigen Plastikbehältnisse sind für die kleinen Silberscheiben eigentlich ein paar Nummern zu gross.
Nur gut also, dass jetzt mit Blu-ray und HD DVD alles besser wird. Oder vielleicht doch nicht. Blu-ray sind verpackungsmäßig anscheinend ein wenig zurückhaltender als ihr DVD-Vorgänger. Bei HD DVD dagegen wurde noch mal drangeklotzt, damit die Dinger auch ja nicht in Regale für Standard-DVDs passen. Außerdem haben die Cases eine Art Wulst am oberen Rand, so dass man sie nicht einmal gescheit stapeln kann.
Howard Rheingolds Smart Mobs verweist auf ein 22minütiges BBC-Video, das zeigt, wie die neuen Handy-Kameras das Gesicht des Journalismus verändert haben (und noch weiter ändern werden).
Wenn man demnächst auf eBay einen TV Sender findet, auf Grund kartellrechtlicher Bedenken umständehalber abzugeben, dann handelt es sich hierbei um Pro Sieben. Zumindest will Springer mit diesem Senderopfer die Kartellgötter günstig stimmen. Die Betroffenen selbst finden die Idee anscheindend nicht ganz so pfiffig. Die ProSiebenSat.1 Media AG war an den Besprechungen mit dem Kartellamt über einen möglichen Verkauf des Senders ProSieben nicht beteiligt. Der ProSiebenSat.1 Media AG liegen über die Ad-hoc-Mitteilung hinaus bisher keine näheren Informationen vor. Der Vorstand der ProSiebenSat.1 Media AG wird ein mögliches Auflagenangebot prüfen, wenn weitere Informationen von Axel Springer oder dem Bundeskartellamt vorliegen.
... oder HartzIV.tv heisst der neue TV-Sender powered by Jobscout24 natürlich nicht. So ganz versteh ich das Modell hinter JobTV24 trotzdem nicht. Zielgruppe sind Schüler, Berufsanfänger, gewerbliche Fachkräfte, Studenten, Fach- und Führungskräfte, Gründer und Arbeitgeber. Also Fernsehen für Jedermann und -frau. Ausser meinen Neffen (Kindergarten), meiner Mutter (Rentnerin) und meinem Nachbarn (Arbeitsloser).
Aber wahrscheinlich hab ich das ebensowenig verstanden wie den Claim von uns aus erfolgreich. Na von mir aus.
Willkommen in der Support-Line Vorhölle. Der Pottblogger kämpft weiter um seine Premiere-Kündigung. Einschreiben und eMail haben bisher nichts gefruchtet. Und per Telefon sind Hotline-Mitarbeiter anscheinend auch nicht mehr für Jedermann erreichbar:
Ich hätte entweder die salbungsvollen Worte von Dr. Kofler zur Fußball-Situation bei Premiere hören können, oder aber etwas zu Eurosport (wahrscheinlich wg. des neuen Sendeplatzes ab dem 01.01.2006) oder aber Pay-per-view-Filme buchen können, oder aber Fragen zu meiner PIN klären usw.usf. - ein persönlicher Ansprechpartner wurde jedoch mit keiner Option angekündigt… erst dachte ich, ich hätte diese Option überhört, doch auch nach dem kompletten Durchlauf “Drücken Sie die 1, wenn Sie …” - kein persönlicher Ansprechpartner, den ich per Taste anwählen konnte.
Mit einem durchtriebenen Schachzug gelingt es dem Pottblogger doch noch, Kontakt mit einer menschlichen Stimme aufzunehmen. Wird es ihm nun gelingen, vor Ende der Kündigungsfrist sei Abo loszuwerden?
... die hier komplett wiedergegeben sei: Es gibt 30.240 verschiedene Möglichkeiten, die Buchstaben des Wortes
“Fernsehen” aneinander zu reihen. Eine davon ist “Ehrensenf” und das
macht richtig Spaß…
Oder muss es heissen: Beckmann gegen Osthoff? Es ist teilweise sehr skuril, da die beiden solch unterschiedliche Weltanschauungen haben und so vollkommen aneinander vorbeireden. Hinzu kommt dass der gute Herr Beckmann seine Fragen schon so wertend stellt, dass es wirklich eine offene Ohrfeige in das Gesicht seines Gastes ist, meint Flash von den Glühweinjunkies.
Eigentlich heisst es ja The Unseen Video: und tatsächlich, DAS Video gibt es nicht. Denn je nach lokalem Wetter und Tages- oder Nachtzeit macht sich jeder Zuschauer sein ganz eigenes Bild von Milosh - You Make Me Feel. Wer das echte, dynamisch erzeugte Video sehen will, braucht freilich einen recht kraftvollen PC vor sich. Für weniger High End-ausgestattete Besucher gibt's auch Downloads unterschiedlicher Filme.
... sieht man in USA. Naja, angesichts von Entwicklungen wie IPTV (potentiell unendlich viele Kanäle!) mag das ja fast schon langweilig sein. Aber in wenigen Jahren dürfte ein typisches Programmangebot hierzulande auch nicht sehr viel andres aussehen. Ganz egal ob über Kabel oder Satellit. Nur DVB-T bleibt da aus Kapazitätsgründen aussen vor.
Limited Basic Service Das ist bei jedem Kabelanschluss mit drin. Basic Service Includes Limited Basic Servic Die typischen Multikanal-Pay-Kanäle: SciFi, MTV (gibt'hierzulande nur aus historischen Gründen noch für lau), CNN, Discovery, History usw. In USA alle auch analog, hierzulande nur im digitalen Pay-TV via tividi, kabel digital home, KabelKiosk oder Premiere. Basic Premium Channels Wie Premiere, nur ohne Zusatzprogramme (und mit Wettbewerb). HBO als Mutter aller Premium Pay-Angebote (mit Cinemax als Filmableger), gefolgt von Viacoms Showtime. Starz und Encore haben als Billig-Premium-Sender ihr eigenes Nischchen gefunden. Basic Pay-Per-View Die Abruffilme. In diesem Fall organisiert von iN Demand. Digital Basic Includes Limited Basic and Basic Service Die rein digitalen Dreingaben. Mit den inklusiven Spartenablegern des Miniprmium-Anbieters Starz/Encore. Digital Music Channels Digi-Radio, mit monothematischen Channels. Digital Premium Channels Noch mher teure Ware. East und West meint schlicht die zeitversetzten Ausstrahlung der Mutterprogramme für Ost- und Westküste. Digital Pay-Per-View Mehr Wettbewerb, mehr Anbieter, noch mehr Filme und Events. High Definition Television Man sehe und staune. Im US-Kabel gibt's schon fast mehr HDTV als hierzulande DVB-T. Aber das ist wieder ein andres Thema.
Wenn Geiz wirklich geil ist, dann sollte man um Media- und Saturnmärkte wohl einen grossen Bogen machen. Zu diesem Schluss kommt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, nachdem sie die Probe aufs Exempel gemacht hat.
Dabei wurden in den Regionen Berlin und München die Preise von 21 häufig verkauften Artikeln aus den Bereichen TV-Geräte, MP3-Player, Digitalkameras, Camcorder, Drucker, Hifi-Anlagen und Sat-Receiver verglichen. Alleine in München gehörten die Media- und Saturn-Märkte in 70 Prozent der Fälle zu den teureren Anbietern. So kostete etwa eine Heimkino-Anlage von Sony im Media-Markt 1299 Euro, während sie bei Karstadt bereits für 1199 Euro zu haben war.
OK, glauben darf man den billig-billig-billig Sprüchen natürlich nicht (wer's wirklich billig liebt, der sollte Netz-Preisvergleicher wie Guenstiger oder Geizhals.net besuchen). Aber der Kurzbesuch im Elektrobazar hat ja durchaus auch seine Qualitäten. Und hilft manchmal beim Realitätsabgleich.
- Würden Musikindustriemanager häufiger mal bei ihren Hardware-Dealern reinschneien, dann hätten sie längstens bemerkt, dass iPods zwar schick sind und über iTunes auch gut Musik verkauft wird. Die Masse der (verkauften) Player ist aber MP3 pur.
- Würden Kabelnetzbetreiber die Ausstatter ihrer Endkunden mal besuchen, dann würde das Thema Kaufmarkt für digital Receiver ganz schnell Priorität eins haben. Denn wer einen neuen Flachfernseher kaufen will, dem packt man gerne auch noch mehr in die Tüte. DBV-T, zB. Oder Sat. Kabel? Nö. Viel zu schwierig.
War's Fidel, der Schlingel, bloss weil ihn die CIA mit vergifteter Zahnpasta ins Jenseits befördern wollte? Falls jemand Huismans Reportage zum Fall JFK nicht gesehen hat: Die politisch brisante Recherche des Dokumentarfilmers Wilfried Huismann rückt den Mord an John F. Kennedy in ein neues Licht. Seine These: Todesschütze Lee Harvey Oswald feuerte nicht als psychopathischer Einzeltäter die tödlichen Schüsse auf Amerikas Präsidenten ab, sondern handelte im Auftrag des kubanischen Geheimdienstes, so der offiziöse Text der ARD dazu. Die hiesigen Feuilletons sind sich anscheinend nicht so ganz einig, was man denn nun davon halten soll.
Und der Trierer Medienblog stellt die berechtigte Frage: Solltet Ihr die Sendung gesehen haben: Welchen Eindruck konnte Huismann Euch vermitteln?
Man mag von lustigen Heimvideo-Shows halten was man mag. Aber solange sie die xte Wiederholung von US-Sitcoms der späten 80er verdrängen, dann ist das eine 100% begrüssenswerte Entwicklung.
Der Pottblogger mag Premiere nicht mehr haben und hat deshalb per Einschreiben gekündigt. Premiere will des Pottbloggers Kündigung aber nicht haben. Weshalb das Brieflein seit dem 29.12.2005 zur Abholung in der Postfiliale Am Neumarkt 40 in 22041 Hamburg herumliegt. Was der Pottblogger so genau weiss, weil er den Sendungsstatus bei der Post abfragen kann.
Insofern mag der Kommentar von McSilen ja ganz hilfreich sein: Für Kündigungen etc. ist eigentlich das Einwurfeinschreiben besser. Da unterschreibt nicht der Empfänger, sondern der Postbote, und zwar dann, wenn er es in den Briefkasten geworfen hat. So habe ich das zumindest irgendwann mal von einem Wirtschaftsrechtsdozenten erklärt bekommen.
Das Silvester-Spezial: Stefan Raab & Co. als verzwergte Tokio-Hotel-Teenager? Wir zitieren: Jeder unserer Herren hatte seine eigenen Highlights im Jahr 2005. Doch in einem waren sich Rick, Christoph, Bully und Stefan einig: Tokio Hotel waren die Top-Band schlechthin. Da die Jungs aber um diese Uhrzeit nicht mehr auf sein durften, konnten Tokio Hotel leider nicht unserer Silvester-Sendung beiwohnen. Doch König Lustig und seine Gäste wussten sich wie immer zu helfen ... Und dazu gibt's das Video.
Naja, nicht ganz. Die Kartellis fordern, dass Springer entweder die Bild-Zeitung oder Pro Sieben oder Sat.1 abgeben soll. Springer hatte angeboten, in die Lizenzverträge von Sat.1 und Pro Sieben hineinschreiben zu lassen, dass "Bild TV" und jedwede Cross-Promotion zwischen Zeitungen, Zeitschriften und Sendern ausdrücklich untersagt seien.
Dass der ASV sich auch von 30 Zeitschriftentiteln wie Hörzu, TV Digital und Maxim trennen wollte, fand man wohl nur wenig mitreissend. Die endgültige Entscheidung soll zum 20. Januar vorliegen.
Und was Springer-Chef nach Ansicht der FTD im Hintergrund zu bewirken versucht, das liest sich hier. Denn wenn Kartellamt und KEK Nein sagen, dann gibt's immer noch den direkten Dienstweg.
In dem Papier The Labor of Fun: How Video Games Blur The Boundaries of Work and Play (PDF) erläutert Autor Nick Yee, wie Videospiele und tägliche Arbeit zusammenpassen. In Spielen wie Star Wars Galaxies betreibe beispielsweise der Spieler ein Pharmaunternehmen (und in America's Army darf er als GI ballern und gehorchen - aber das ist wieder ein andres Thema). Jetzt muss uns nur noch jemand fürs Spielen bezahlen ...
Pro Siebens beliebteste (?) Nervensäge darf weitermachen. Das scheint zwar noch nicht offiziell, aber der TV Blogger hat's zwischen den Zeilen herausgelesen. Freunde des Nörglers Stromberg müssen sich jedoch in Geduld üben. Die Folgen der zu produzierenden dritten Staffel gibt's frühestens in einem Jahr im TV.
... und das zu Recht: Sorry, aber was passiert da gerade bei Vivaplus? Hat jemand Spaß mit einem gezockten Handy? Läuft einer der unterbezahlten Praktikanten Amok? Oder ist das tatsächlich das ganz normale Nachtprogramm? Und was er da gesehen hat, zeigt er auf Yamb ...
Die öffentlich-rechtliche britische Rundfunkanstalt BBC stellt 80 Berichte aus ihrem Nachrichtenarchiv der Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung, vermeldet Heise. Der wirklich Clou: alle Berichte stehe unter der Creative Archive License - und können von Otto Normalbrite weiterverwurstelt werden. Gleich der erste Clip widmet sich dem Fussball WM-Finale von 1966. Also, liebe ARD, liebes ZDF: nachdem wir ja die netten Gastgeber (die Welt zu Gast bei Freunden, oder so ähnlich) sind. wie wär's mit einer ähnlichen Grosstat. Allerdings ohne den Rest der Welt auszusperren (wie es das englischsprachige Inselvolk derzeit betreibt).
Jemanden Googlen bedeutet, via Google Textinfos zu einer Person aus dem Internet suchen. Geht es nach BBN (einem der Ur-Internetunternehmen), so soll das nun durch die Vokabel zingen ergänzt werden. Denn BBNs Podzinger, eine Suchseite für Podcasts, durchwurstelt nicht etwa die spärlichen Texteingaben, die es zu einem halbstündigen Sprachbeitrag geben könnte. Podzinger "hört" sich das Audiofile an, und wandelt es per Sprach-zu-Text-Synthese in getippte Wörter um. Brav amerikanisch geht die Website stillschweigend von american English aus. Aber bei BBN hat das darunterliegende Softwareprodukt noch ganz andre Sprachen im Angebot. Beispielsweise Arabisch oder Mandarin. Ob Podzinger nach Vorbild der Badenser alles ausser hochdeutsch versteht? Müsste man mal ausprobieren.
Generell sei es bedenklich, wenn ein Kabelnetzbetreiber gleichzeitig wichtige Programminhalte beherrscht, erklärte der Direktor der Berliner Medienanstalt, Hans Hege, gegenüber dem stern. Denn ein Netzbetreiber könnte fremde Programmanbieter bei der Einspeisung ins Kabel benachteiligen. Die Bundesligaspiele zählen sicher zu den Top-Inhalten. Und insofern werden die Kontrolleure des Privat-TVs ein aufmerksames Auge auf die Arena-Aktivitäten werfen.
Echte Verschwörungs- spezialisten kennen den sogenannten Zapruder-Film in- und auswendig. Zur Erinnerung: Abraham Zapruder hatte damals seine kleine Kamera am Laufen, als JFK in Dallas starb. Um Zapruders wackeligen Film ranken sich seitdem die buntesten Gerüchte. Ist der Film eine Fälschung oder die wahre Ware? Videobastler haben sich nun des Filmchens angenommen und per Software die schlimmsten Wackeleien entfernt. Ist das Rätsel JFK-Mord damit gelöst? Oder hat hier nur jemand den gefälschten Zapruder-Film noch weiter verfälscht?
Die ULR, die Landesmedienanstalt in Schleswig-Holstein, hat heute in Kiel das erste Gütesiegel für "Gute Gebrauchstauglichkeit" für TV-Digitaldekoder verliehen. Zertifiziert und mit dem Prädikat "easy to use!" ausgezeichnet wurde der Satelliten-Digitaldekoder HUMAX F2-FOX. Schwierig bleibt's jedoch im Kabel: da warten wir noch auf das Siegel "gute Verkaufstauglichkeit". Wobei man dem media markt-Verkäufer kaum zum Vorwurf machen kann, den komplexen deutschen Kabelmarkt nicht ganz im Griff haben zu können.
Die Schweizer haben die Nase vorn. Nicht nur bei der Kräuterbonbon Entwicklung, sondern auch im TV. Zumindest was die Variante des Podcastings angeht. Seit Oktober 2005 gibt's vom Schweizer-TV das Wissensmagazin MTW als Podcast. Ab 4. Januar stösst nun das Magazin Kassensturz dazu. Und mehr wird möglicherweise folgen ...
In den USA marschieren mal wieder die Kopierschutz-Hardliner auf. Per Gesetz soll nun das analoge Loch gestopft werden. Denn auch der tollste Kopierschutz ist ausgehebelt, wenn man das digitale Video oder Musikstückchen ganz analog auf den Fernseher oder die Stereoanalge bringen kann. Aber selbst die traditionell Hollywood-nahe Los Angeles Times findet das Vorhaben ein wenig überzogen ...
Ab Freitag, den 13. Januar (!) gibt's neue Monk-Folgen. OK, nur in den USA auf USA Networks. Wer will, kann sich den manischen Meisterdetektiv auch auf seinen iPod oder den PC laden. Via iTunes. Wenn man in USA seinen Wohnsitz hat. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich auch einen Auszug aus dem ersten Monk-Buch Mr. Monk Goes to the Firehouse zu Gemüte führen. Das geht auch von hier, ist aber nur halb so lustig. Jetzt die Empfehlung des Hauses: Die Monk-Webisodes. Den Anfang macht Mr. Monk goes to the Gym. (Aber ganz ehrlich: kann nur noch besser werden ...)
Ich bin ja schon drin, hiess das damals mit BumBum Becker un AOL. Den ProSiebenSat.1lern geht's nun im Digikabel ganz genauso. Denn Kabel Deutschland speist nach der Einigung mit der RTL Group betreffs digitaler Einspeisung ins Kabel auch Pro 7, Sat.1 und die andren P7S1-Sender präemptiv ins digitale Kabel mit ein. Ein Unternehmenssprecher der KDG erklärte auf Nachfrage von heise online, dass man sich in den Verhandlungen mit ProSieben/Sat.1 bereits auf der Zielgerade befinde. Den Umstand, dass die Programme bereits ins Kabel eingespeist werden und von den Kunden zu empfangen sind, wollte er indes nicht kommentieren.
Wörtlich sollte man das natürlich nicht nehmen: 1. Halbzeit Arena/Kabel, die 2. dann auf Premiere. Aber Kofler wäre nicht Kofler, wenn er nicht doch noch was in petto hätte. Und so hört sich das im Original an ...
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