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Über Gebühr ...

... will uns künftiglich die GEZ noch mehr belasten. Zumindest dann, wenn man Freiberufler ist. Mit der GEZ-Gebühr für Internet-PCs und Handys sollen pro Jahr in den öffentlich-rechtlichen Kassen rund 163 Millionen Euro mehr landen können. Schön für ARD und ZDF. Weniger schön für die derart geschröpften (zumal Emma Blumenladen für ihren GEZ-PC dieselbe Gebühr entrichten muss wie die gesamte Unternehmenszentrale von Siemens oder der Deutschen Bank).

So kann das nicht weitergehen, befinden die Macher der Vereinigung der Rundfunkgebührzahler (VRGZ). Und haben flugs eine Verfassungsbeschwerde gegen die neue Gebührenunordnung eingereicht.
Zwar sieht man die Angelegenheit erstmal mit einer gewissen Portion an Zweckskeptizismus: Es gibt zwei Thesen: «Auf Gesetze hat man als Bürger keinen Einfluss»
und «Die Titanic ist unsinkbar». Unter dieser Prämisse bringen wir eine  Verfassungsbeschwerde gegen die Rundfunkgebühr für Internet-PC auf
den Weg.

Aber von Spiegel und Focus über FAZ, Welt bis digitalfernsehen.de - alle sind sie auf das Thema angesprungen. Und die Bundesarchitektenkammer hilft mit ein wenig Geldern aus. Jawoll, Freiberufler aller Berufsgattungen, vereinigt euch.

Verfasst von hubert am 01.04.06 09:57


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